SOTHIS
Gründung



SOTHIS wurde 1996 von Wolfgang Steinkrüger gegründet.
Aufgrund seiner privaten Sammelleidenschaft hat Wolfgang Steinkrüger seine
eigene Uhr kreiert und ist aufgrund vieler Anfragen nur 1 Jahr später damit
in Serie gegangen. So entstand das erste Modell „Spirit of Moon“ im
Durchmesser von 39mm in 3 verschiedenen Zifferblattvarianten. Dieses Modell wurde
sofort von den Uhrenfans weltweit sehr positiv angenommen. Schnell stellte sich
heraus, Uhrenbau ist ein Fulltimejob und lässt sich nicht so einfach nebenbei
machen. Nach reiflichen Überlegungen entschied sich Steinkrüger seinen
eigentlichen Beruf als Werbe- und Produkt-Designer in der eigenen Bielefelder
Werbeagentur aufzugeben, um sich voll und ganz auf das Design und die Produktion
von hochwertigen, limitierten mechanischen Uhren zu widmen. Jetzt, 10 Jahre danach
besteht die aktuelle Kollektion aus 13 Modellen. Einige der seit 1997 entwickelten
Modelle haben inzwischen ihre Limitierung erreicht und sind bereits ausverkauft.
Der Name



Wie entstand dieser Name? Was für einen Hintergrund hat der Name SOTHIS?
Sicherlich wäre es am einfachsten gewesen sich einen wohlklingenden Namen
einer freien Uhrenmarke mit einer langen Historie einfach zu kaufen, dieses war
aber nie ein Thema. Nach der Philosophie vom Gründer sollte eine neue Uhrenmarke
auch einen neuen und eigenständigen Namen haben. So wurde der Name SOTHIS
gefunden, SOTHIS ist in der Astronomie mit dem Stern SIRIUS in Sternbild des
CANIS MAJOR (Großer Hund) gleichzusetzen. Als hellster Stern am nördlichen
Winterhimmel wurde dieser Stern in der altägyptischen Mythologie als Göttin
SOTHIS verehrt und zeigte den alten Ägyptern nicht nur die Jahreswende,
sondern auch die Zeit der Nilüberschwemmungen an, wobei die Äcker der Ägypter
mit dem fruchtbaren Nilschlamm überschwemmt wurden, was eine gute Ernte
zufolge hatte.
Ein untergeordneter Punkt war, der Name SOTHIS lässt sich in fasst alle
Sprachen dieser Erde ohne große Verfälschungen gut aussprechen.
Made in Germany


Am Anfang wurden noch alle Teile der SOTHIS Uhren in der Schweiz produziert.
Schnell danach hat sich SOTHIS dazu entschlossen als deutsche Uhrenfirma die
Teile bei den hochwertigsten Lieferanten aus Deutschland fertigen zu lassen.
Leider gibt es für Uhrwerke und hochwertige Zeiger keine Infrastruktur in
Deutschland, deshalb werden diese Teile weiterhin von den besten Herstellern
in der Schweiz bezogen. Alle Uhren werden ausschließlich in der Bielefelder
Werkstatt hergestellt. Wolfgang Steinkrüger versucht die meisten der Zeitmesser
selbst zu bauen, da dieses nicht immer möglich ist, fand SOTHIS in dem Uhrmachermeister
André Haselhorst eine höchst professionelle Unterstützung.
Wir sind stolz darauf, dass unsere Uhren nun seit einigen Jahren das Qualitätssiegel „SOTHIS
GERMANY“ tragen.
Uhrenbau
Das Gehäuse



Schon mit dem ersten Chronographen entstand ein Gehäuse was durch seine Proportionen und seine Optik ein völlig eigenständiges Aussehen gegenüber allen anderen Marken im Markt hatte. Trotz vieler Bedenken der Gehäuseproduzenten, dass dieses Gehäuse mit nur sehr großem Aufwand zu fertigen sei, haben wir daran aus Überzeugung festgehalten. Im Gegensatz zu dem astronomischen Namen stehen die drei Ringe die jedes Gehäuse zieren für die irdischen Elemente Erde, Wasser und Luft. Schon nach kurzer Zeit haben wir durch unser Gehäusedesign einen hohen Wiedererkennungswert geschaffen, wodurch jede unserer Uhren am Handgelenk sofort der Marke SOTHIS zugeordnet werden kann. Inzwischen haben wir die Konstruktion des Gehäuses soweit verfeinert, dass alle Teile wie Lünette, Boden und auch die komplizierten Bandanstöße verschraubt sind. Dieses erlaubt uns das Gehäuse in alle Einzelteile zu zerlegen und immer wieder auch nach Jahrzehnten in einen neuwertigen Zustand zu versetzen. Selbst die Bandanstöße können wenn nötig einzeln ersetzt werden. Mit Stolz können wir behaupten, eines der perfektesten Uhrengehäuse im Armbanduhrenmarkt zu bauen.
Die Zifferblätter



Das Zifferblatt ist das Gesicht einer Uhr und entscheidet über den Erfolg einer jeden Uhr. Deshalb lege ich als Designer mit dem geschulten Auge für Typographie sehr viel Wert auf die Ausgewogenheit und klare Gestaltung unserer Zifferblätter. Jedes einzelne Zifferblatt wird am Computer in 10-facher Größe aufgebaut um jegliche Ungenauigkeiten schon vorher auszuschließen. Die Designpalette unserer Modelle reicht von puristisch bis zu extrem aufwendig. So besteht als Beispiel das Zifferblatt des Modells Ikarus aus 73 Einzelteilen. Diese Vielzahl an Einzelteilen setzt sich zusammen durch die gebläuten Appliken der römischen Ziffern bis hin zu den Indexen für die Minuteneinteilung. Für jede einzelne Applik müssen auf ein hundertstel genau winzig kleine Löcher gebohrt werden, die kleine Füße dieser Appliken aufnehmen und danach von der Rückseite des Zifferblatts vernietet werden. Das Guilloché entspringt mit 24 Strahlen dezentral aus dem Zentrum der Mondphase.
Qualität



Jedes einzelne Teil jeder Uhr wird schon beim Wareneingang sorgfältig von unseren Mitarbeitern geprüft. Jegliche Qualitätsmängel werden sofort beim Zulieferer reklamiert oder von unseren Fachleuten in einen perfekten Zustand nach unseren strengen Qualitätsnormen gebracht. Nur so können wir sicher sein nur absolute Topqualität zu liefern. Mit gleicher Sorgfalt wird die Montage der einzelnen Uhren durchgeführt. Jedes Uhrwerk wird vor der Montage nochmals geprüft und mit den hochwertigsten Schmierstoffen mit einer langen Haltbarkeit versehen. Alle Zifferblätter und Zeiger werden mit speziellen Handschuhen aufgesetzt. Danach werden die vormontierten Werke mit allen Komponenten in das Gehäuse eingesetzt und befestigt. Danach wird die Uhr nochmals in 5 Lagen nach Chronometerwerten reguliert. Die letzten Schritte sind dann eine Wasserdichtigkeitsprüfung mit Über- und Unter-Druck und ein Langzeittest auf einem Umlaufgerät über 200 Stunden mit täglicher Kontrolle der Funktionen und Ganggenauigkeit der Uhr. Erst dann kommt die Uhr zur Auslieferung, was von mir mit der Unterschrift unter Ihrem Garantiezertifikat dokumentiert wird. Bei regelmäßiger Wartung und Pflege erwerben Sie eine Uhr die über Generationen viel Freude bereiten wird.
Die Mondphase


Schon 1996 wurde von mir auf der Basis des Schaltradkalibers Valjoux 88 die Mondphase in der Form umkonstruiert, dass diese nicht mehr, wie herkömmlich von allen Herstellern gezeigt, unter dem Zifferblatt mit 2 Monden und ein paar Sternen versteckt wird. Bei unserer einzigartigen Mondphase werden die einzelnen Mondphasenzyklen mit einem dafür speziell entwickelten Zeiger auf dem Zifferblatt angezeigt. Dieses erleichtert das Ablesen der einzelnen Mondphasen und die Gestaltung der Mondphase bestimmt allein durch Optik das Gesicht unserer Modelle „SPIRIT OF MOON“. Mit unserem Mondphasenkalender auf der Website können Sie die Mondphase immer auf den aktuellen Stand bringen.
Die Werke



Wir verarbeiten grundsätzlich nur Kaliber der bestmöglichen Qualitätsstufe die vom Hersteller angeboten wird. Bis auf das Kaliber 2025 von Dubois Depraz verwenden wir nur folgende Chronogaphen Kaliber der Firma ETA, 7750, 7751, 7753 und 7754. Alle Werke sind fein dekoriert mit Perlage, Genfer Streifen und gebläuten Schrauben, jedes Automatikwerk hat einen vergoldeten Rotor mit eingraviertem Sternbild des Großen Hundes (Canis Major) und unser Logo in Silber. Alle Arbeiten für den Umbau der Mondphasen für die Reihe „SPIRIT OF MOON“ und der Umbau des Uhrwerks für unseren weltweit einzigen Chronographen, der die Zeit nur mit einem Zeiger in einem 180° Halbkreis anzeigt werden in unserer Werkstatt von Hand durchgeführt.
